Jennifer Paige – Starflower (2017)

Jennifer Paige – Starflower (2017)

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Dienstag, 16 Mai 2017
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Jennifer Paige – Starflower (2017)


Jennifer Paige’s neues Album kommt recht stark daher.

Viele Alben tendieren dazu, stark zu beginnen und dann nach einigen schwächeren bzw. ruhigen Songs auch gut zu enden. Einige Künstler wollen so wohl das recht durchschnittliche Material gekonnt zu verstecken, oder es ist generelle Marketing-Taktik. Auch bei dem neuen Album von Jennifer Paige namens „Starflower“ ist das so; mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass sie letzlich nicht in der Qualität abbaut, sondern einfach nur in den verschiedenen Genres umherwandelt, was „Starflower“ zu einem recht schönen und interessanten Album macht.
Viele werden sich vielleicht noch an ihren Sommer-Hit „Crush“ im Jahre 1998 erinnern. Seitdem sind also 19 Jahre vergangen und das positive daran ist, dass ihre Musik genauso älter bzw. reifer wurde. „Starflower“ ist eine fein abgestimmte Mischung aus Electronic-Pop, ruhiger Pop-Musik bis hin zu klassichen fast schon blues-artigen Songs.

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Jennifer Paige


„Starflower“ beginnt stark…dunkel und düster! Der Opener „The Devil’s In The Details“ ist fast schon dramatisch und kann besonders durch die dunklen Synths überzeugen. Dieser Song ist sicher kein normaler Durchschnitts-Popsong, sondern richtig gut und wavig (ich war echt positiv überrascht!). In ähnlicher Stimmung und Stil kommt auch der zweite Song daher. „Forget Me Not“ ist richtig feiner Synthpop der leichteren Art. „Let Me Love You“ und „Like a Bomb“ passen in dasselbe Muster, verzichten aber auf die düsteren Synths.
Die nächsten Songs sind eher ruhiger Natur; etwas Pop mit Piano, etwas Blues und für mich persönlich nicht schlecht, aber eben einfach nicht mein Geschmack. Nur „To the Madness“ kann nochmal feine Akzente setzen.

Jennifer Paige’s neues Album „Starflower“ ist eine interessante Mischung und echt gut zum entspannen. Es beginnt stark (erinnert mich an das neue Goldfrapp Album), verliert dann aber leider etwas an Tempo und Kraft. Aber jeder der mal etwas Zeit hat, sollte ruhig reinhören und sich sein eigenes Bild machen.

My Rating: 6 feine Sternchen aus 10 !

Biographie:

Pop-Sternchen Jennifer Paige wurde in Atlanta (Georgia) geboren und wuchs dort auch auf. Im Alter von gerade mal 8 Jahren begann sie gemeinsam mit ihrem älteren Bruder Chance Scoggins in lokalen Kaffeeshops aufzutreten. Zwei Jahre später erlernte sie dann das Klavierspiel. Kurz nachdem sie nach Los Angeles gezogen ist, schlossen sich Paige und der Produzent Andy Goldmark zusammen und begannen Mitte der 1990er an ihrem Debut-Album „Jennifer Paige“ zu arbeiten. Aus dieser Zusammenarbeit folgte 1998 die Hit-Single „Crush“. In den nächsten fast 20 Jahren folgten 4 weitere Alben, die jedoch nie wirklich erfolgreich waren. Nun im Jahre 2017 folgt also „Starflower“ und ich muss sagen, dass es ein gutes Album ist!

Jennifer Paige – Starflower (2017)

Jennifer Paige – Starflower (2017)

Tracklist:

01. The Devil’s in the Details
02. Forget Me Not
03. Let Me Love You
04. Like a Bomb
05. Up at Night
06. Starflower
07. To the Madness
08. Can’t Keep You Here (feat. Coury Palermo)
09. January
10. If We Be Still
11. Crush (Acoustic)

www.jenniferpaige.com

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