Firewind – Immortals (2017)

Firewind – Immortals (2017)

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Dienstag, 28 März 2017
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Firewind – Immortals (2017)

Γειά σου!!! Nach fünfjähriger Pause, meldet sich die griechische Power-Metal Band Firewind mit voller Kraft zurück – mit einem Album über den Kampf zwischen Thermopylae und Salamis im Jahre 480 BC während der zweiten persischen Invasion Griechenlands. Soweit also unsere kleine Geschichtslektion. „Immortals“ muss man hören und genießen, denn es ist nach Jahren einen ihrer besten Alben. In den fünf Jahren sind die Musiker aber nicht faul gewesen, denn sie waren mit anderen Projekten beschäftigt. Und so fühlt sich „Immortals“ fast schon wie eine Wiedergeburt der Band Firewind an. Vor allem Gitarrist Gus G veröffentlichte zwei Soloalben und trat Ozzy Osbourne bei. Für mich ist das Album „Allegiance“ der große Hit der Band, aber „Immortals“ kommt verdammt dicht ran!

Firewind

Perfekt ausbalanciert, episch und kraftvoll führen Firewind ihren Weg im Musikbusiness weiter fort. Das Album beginnt mit einem starken Opener…kraftvoll und schnell. Meine erste Impression war, dass die Songs wesentlich reifer und abwechslungsreicher klingen und nicht einfach nur technisch gut eingespielt sind, um wieder ein wenig Geld zu verdienen. Der zweite Song ist ähnlich und bietet zwei tolle Gitarrensolos. Irgendwie haben Firewind einen Weg gefunden, ihr Talent zu zeigen, ohne die Tracks zu überladen. Vielleicht hat ja Dennis Ward, der produzierte, technisierte, mixte und das Album zudem noch masterte, sowie Co-Schreiber war, damit etwas zu tun.

Mastermind und Gitarren-Virtuose Gus G liefert wieder mal ein vorzügliches Riffing und die Solos sind abwechslungsreich und richtig stilvoll. Bob Katsionis stellt dabei die Athmosphäre zur Verfügung und regelt das Tempo. Insgesamt herrscht auf dem Album irgendeine kontrollierte Balance, um möglicherweise nicht in klischeehaftem Power-Metal von der Stange abzudriften, und gerade das macht „Immortals“ auch so gut. Zudem ist die langsame aber kraftvolle Hymne „Lady of 1000 Sorrows“ eine feine Abwechslung.

Eine Änderung darf aber nicht außer acht gelassen werden. Die Band hat einen neuen Henning Basse (ex-Metalium), der schon eng mit Gus G während dessen Solo-Karriere zusammengearbeitet hatte. Wahrscheinlich ist das der einzige Schwachpunkt des Albums (darum auch keine 8 Sternchen), Henning Basse hat einfach nicht diese markante Stimme des Apollo Papathanasios!

Für die, die nun denken, Firewind wollen an den Zauber von The Premonition oder vor allem Allegiance anknüpfen, haben vollkommen recht. „Immortals“ ist mit einer Länge von 44 Minuten kurz, aber es ist einfach nur gut und zeigt die Klasse der Band! Firewind setzen mit diesem Album ein deutliches Statement für feinste Power-Metal Lala – epischer Metal, technisch hoch ausgereift, gutes Songwriting, melodisch! Γειά!

My Ranking: 7 von 10 Sternchen!

Firewind – Immortals (2017)

Tracklist:

01. Hands Of Time
02. We Defy
03. Ode To Leonidas
04. Back On The Throne
05. Live And Die By The Sword
06. Wars Of Ages
07. Lady Of 1000 Sorrows
08. Immortals
09. Warriors And Saints
10. Rise From The Ashes

www.Firewind.gr

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