Annihilator – Triple Threat (2017)

Annihilator – Triple Threat (2017)

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Samstag, 01 April 2017
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Annihilator – Triple Threat (2017)

Für mich ist diese Gruppe bis heute unbekannt gewesen. Nach dem Hören des Albums, muss man aber natürlich sagen, dass es sich hier nicht um „Thrash Metal“ handelt, sondern um Rock.
Im Netz habe ich dann einige Reviews gelesen und festgestellt, dass einige Leute dieses Album oder ANNIHILLATOR mit Thrash-Legenden wie MEGADETH, SLAYER oder TESTAMENT vergleichen. Ich weiss ja nicht, was ANNIHILLATOR in den 80er so spielte, aber dieses Album ist meilenweit entfernt von Thrash Metal. Aber wer Rock und paar kuschelige Akustik-Songs mag, kann sich dieses Album ruhig besorgen. Es hat einige gute Stücke und Songs wie “Alice in Hell” oder auch “Never, Never Land” sind nicht schlecht. Aber kommen wir etwas näher auf “Triple Threat” zu sprechen.

Ehrlich gesagt, diese Doppel-CD ist eine recht sonderbare Auskoppelung. Die erste CD “Live at the Bang Your Head Festival” ist eine Live-CD, aufgenommen auf dem gleichnamigen Festival in 2016. Die zweite CD ist ein Akustik-Album mit dem Namen “Un-plugged: The Watersound Studios Sessions”.

Annihilator

Besprechen wir die CDs im einzelnen.

Reden wir zuerst über das Live-Album. Die CD “Live at the Bang Your Head Festival” ist ok und hat ihre Momente – obwohl ich mich frage, was solch eine Band auf einem „Bang Your Head“ Festival zu suchen hat. Aufgenommen durch Arne Lakenmacher und gemixt und gemastered durch Jeff Waters ist die Platte technisch gesehen gut, könnte jedoch wesentlich härter klingen und die Qualität des Sounds ist an manchen Stellen auch fragwürdig.

Für Fans von ANNIHILLATOR sind einige Klassiker vertreten, wie z.B. “King of the Kill”, die Hymnen “Set the World on Fire”, “Never, Neverland” und “Alison Hell”, sowie “Welcome to Your Death” und “Phantasmagoria”. Auch neue Songs wie “No Way Out” (“Feast”) und “Creepin’ Again” (vom letzten Studio-Album “Suicide Society”) sind vertreten. Für Fans ist das Album sicher ein Muss, zumal die Band gut spielt und technisch alles ok ist – Rich Hinks am Bass und Fabio Alessandrini an den Drums fallen dabei positiv auf. Der normale Metal- oder Rock Fan kann getrost auf das Album verzichten…es ist einfach zu schwach und bietet keine musikalischen Höhepunkte.

Die zweite CD ist wohl auch für Fans ein neues Erlebnis. Wie oben gesagt, ist “Un-plugged: The Watersound Studios Sessions” ein Akustik-Album, das an sich recht gut klingt. Im Vergleich zur Live-CD ist die Qualität wesentlich besser und wer dieses Format mag, sollte sich das Album holen. Aber wie oben schon erwähnt, es handelt sich hier nicht um Metal oder Rock, sondern um akustische Musike.

Die Versionen von “Sounds Good to Me”, “Innocent Eyes”, “Snakes in the Grass” (hier fällt das gute Gitarrenspiel auf), “In the Blood” und “Phoenix Rising” klingen nicht schlecht. Auch die Akustik-Version von “Stonewall” ist wohl für Fans etwas interessantes. Auch auf diesem Album spielt Rich Hinks den Bass, jedoch werden hier die Percussions von Marc LeFrance bedient.

Für Fans ist “Triple Threat” also ein Muss und das Format wird sie überraschen. Für Headbangers ist es dagegen zu weich und man kann sich das Geld sparen.

My Rating: gute 4 von 10 Punkten

Annihilator – Triple Threat (2017)

Tracklist:

Disc 1 – Live at the Bang Your Head Festival

1. King of the Kill
2. No Way Out
3. Creepin’ Again
4. Set the World on Fire
5. Welcome to Your Death
6. Never, Neverland
7. Bliss
8. Second to None
9. Refresh the Demon
10. Alison Hell
11. Phantasmagoria

Disc 2 – Un-plugged: The Watersound Studios Sessions

1. Sounds Good to Me
2. Bad Child
3. Innocent Eyes
4. Snake in the Grass
5. Fantastic Things
6. Holding On
7. Stonewall
8. In the Blood
9. Crystal Ann
10. Phoenix Rising

www.annihilatormetal.com

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